Abschlussfahrt der Klassen 10a, 10b und 10f nach Wien (20. bis 24. Juli 2026)

Fünf ereignisreiche Tage verbrachten die Klassen 10a, 10b und 10f gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Klankermayer, Frau Betz, Frau Matyssek, Herrn Kramer und Herrn Bauer auf ihrer Abschlussfahrt in der österreichischen Hauptstadt Wien. Bei überwiegend sonnigem Wetter, vielen kulturellen Eindrücken und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse wurde die Fahrt zu einem gelungenen Abschluss der 9. Jahrgangsstufe an der Realschule.

20. Juli 2026 – Anreise und Prater

Bereits die Anreise am Montag, den 20. Juli 2026, hielt die erste amüsante Episode bereit. Auf dem Weg von Rottenburg nach Wien legte die Reisegruppe einen Zwischenstopp ein. Der dortige McDonald’s zeigte sich vom plötzlichen Ansturm von über 60 hungrigen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften sichtlich überrascht. Besonders kreativ zeigten sich einige Schülerinnen, die versuchten, über den Drive-Through-Schalter schneller an ihre Burger zu gelangen. Allerdings wurde rasch festgestellt, dass sie nicht die erforderlichen Voraussetzungen eines Fahrzeugs erfüllten und deshalb wieder den regulären Weg einschlagen mussten.

Nach der Ankunft in Wien bezog die Gruppe zunächst ihr Hotel. Dabei sorgte die Tatsache, dass sich das höherpreisige „Ibis Wien Messe“ direkt neben dem gebuchten „Ibis Budget Wien Messe“ befindet, für einige Verwirrung. Knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler betrat zunächst den falschen Hoteleingang. Erst nach einigen Minuten standen schließlich alle wieder vor dem richtigen Hotel und konnten ihre Zimmer beziehen.

Anschließend machte man sich auf den Weg zum berühmten Wiener Prater. Dort wartete bereits der Besuch von Madame Tussauds. Nach etwa einer Stunde zwischen berühmten Persönlichkeiten aus Wachs blieb genügend Zeit, um den restlichen Abend im Prater zu verbringen. Während einige den Tag gemütlich in den Biergärten ausklingen ließen, testeten andere bereits die zahlreichen Fahrgeschäfte und Attraktionen. Gegen 22 Uhr kehrte die Gruppe ins Hotel zurück und genoss die modern ausgestatteten Zweibettzimmer.

21. Juli 2026 – Karlskirche, Wien-Museum und Haus des Meeres

Der zweite Tag begann mit einer kleinen Verzögerung. Eine Schülerin vermisste ihre Geldbörse, weshalb zunächst eine Suchaktion gestartet wurde. Die Erleichterung war groß, als am Abend festgestellt wurde, dass sich das gute Stück im Koffer der Mitbewohnerin unter einem mitgebrachten Kuchen verborgen hatte.

Mit der U-Bahn ging es anschließend zum Karlsplatz. Dort wurde die Karlskirche besichtigt, von deren Aussichtsplattform sich ein beeindruckender Blick über Wien bot. Danach stand das Wien Museum auf dem Programm, das mit zahlreichen Ausstellungsstücken und interaktiven Stationen begeisterte. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte die Gruppe den Naschmarkt, wo zwei Stunden lang geschlemmt, gebummelt und eingekauft werden konnte. Den Abschluss des Tages bildete das „Haus des Meeres“, in dem auf neun Stockwerken die faszinierende Welt der Ozeane und ihrer Bewohner erkundet werden konnte. Der Abend stand anschließend zur freien Verfügung.

22. Juli 2026 – Historisches Wien

Ein besonderes Erlebnis erwartete einige Schülerinnen und Schüler am Mittwochmorgen. Bereits um 06:30 Uhr machten sich acht sportlich motivierte Jugendliche gemeinsam mit Herrn Kramer und Herrn Bauer zu einem morgendlichen Lauf entlang der Donau auf. Bei strahlendem Sonnenschein wurden rund sechs Kilometer zurückgelegt, bevor das Frühstück verdientermaßen besonders gut schmeckte.

Anschließend führte das Tagesprogramm in die Wiener Innenstadt. Im Stephansdom konnten die Schülerinnen und Schüler die morgendliche Ruhe noch vor dem großen Besucherandrang genießen. Zu Fuß ging es weiter vorbei an den Fiakern zum Sisi-Museum, das mithilfe von Audioguides individuell erkundet werden konnte. Vor der Hofburg verstand es Frau Betz einmal mehr, die Wiener Geschichte mit großer Begeisterung und zahlreichen spannenden Anekdoten zum Leben zu erwecken. Den kulturellen Höhepunkt des Tages bildete schließlich eine interessante Führung durch die Kaiserliche Schatzkammer. Der späte Nachmittag und Abend standen erneut zur freien Verfügung, sodass viele die sommerliche Atmosphäre an der Donau genießen konnten.

23. Juli 2026 – Rund um Schloss Schönbrunn und Wiener Filmfestival

Am Donnerstag standen mit Schloss Schönbrunn und dem Tiergarten zwei weitere Wiener Highlights auf dem Programm. Nach der Anreise mit der U-Bahn zog es einige Schülerinnen und Schüler zunächst in das nahegelegene Labyrinth, aus dem nicht alle auf direktem Weg wieder herausfanden. Dadurch verzögerte sich der Besuch des Tiergartens geringfügig. Während des Rundgangs zog der einzige kurze Regenschauer der gesamten Woche über Wien hinweg. Ansonsten präsentierte sich das Wetter während der gesamten Fahrt von seiner besten Seite: angenehme Temperaturen um die 25 Grad Celsius und laue Sommerabende sorgten für ideale Bedingungen.

Der Nachmittag konnte erneut individuell gestaltet werden. Ein besonderer Höhepunkt folgte jedoch am Abend, als sich die Gruppe auf den Weg zum Wiener Rathausplatz machte. Dort fand das traditionsreiche Filmfestival statt. An diesem Abend wurde auf einer riesigen Leinwand vor beeindruckender Kulisse ein Live-Konzertmitschnitt von Amy Winehouse gezeigt. Tausende Besucherinnen und Besucher sorgten für eine einzigartige Atmosphäre. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Gegen 22 Uhr kehrten die Klassen mit der U-Bahn zum Hotel zurück.

24. Juli 2026 – Heimreise

Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Die Laufgruppe absolvierte noch eine letzte Runde durch den Prater, bevor nach dem Frühstück die Koffer gepackt wurden. Anschließend trat die Reisegruppe die Heimfahrt an. Der Bus brachte alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte pünktlich und wohlbehalten nach Rottenburg zurück. Dort wartete bereits das nächste große Ereignis: die Verabschiedung der Absolvia 2026.

Die Abschlussfahrt nach Wien bot eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte, Gemeinschaft, Freizeit und vielen unvergesslichen Momenten. Sie wird den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen sicherlich noch lange in bester Erinnerung bleiben.